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Schweizer Chalet mit Photovoltaikanlage bei Sonnenaufgang

KOMPLETTE PV-SYSTEME · SPEICHER OPTIONAL

Solaranlage Oberrüti: Montage mit System

Wer in Oberrüti eine Solaranlage umsetzen will, braucht klare Planung für Montage, Anmeldung und technische Details. Genau darauf ist unser Prozess ausgelegt.

Oberrüti, Aargau

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Amtliche Zahlen · Oberrüti

Solaranlagen in Oberrüti: Bestand, Potenzial und Strompreis 2027

Alle Werte gelten für die politische Gemeinde Oberrüti und stammen aus Datensätzen des Bundes — mit Quelle und Stand unten.

Solaranlagen im Bundesregister
92
2,6 MW Leistung, 11 seit Januar 2025
Solarleistung pro Kopf
1’616 W
Rang 40 von 196 im Kanton Aargau
Dachpotenzial pro Jahr
15,2 GWh
mit Fassaden 19,9 GWh
Strompreis 2027 pro kWh
23,77 Rp.
Elektro-Genossenschaft Oberrüti
  1. Eigenverbrauch

    Was eine selbst genutzte kWh in Oberrüti wert ist

    Beim Standardtarif von Elektro-Genossenschaft Oberrüti kostet eine bezogene kWh 2027 ohne Grund- und Messgebühren 21,45 Rp. – rund so viel spart jede kWh Solarstrom, die im Haus verbraucht wird, statt ins Netz zu fliessen. Der Gesamtpreis liegt 2,11 Rp. unter dem Vorjahr (25,88 Rp.).

    Eingespeister Strom wird nach dem quartalsweisen Referenz-Marktpreis vergütet; für Anlagen unter 30 kW gilt seit 2026 eine Mindestvergütung von 6 Rp./kWh. Selbst genutzter Strom ist in Oberrüti damit bis zu 3,6-mal so viel wert wie eingespeister — deshalb zählt für die Rechnung vor allem, wie viel Solarstrom im Haus bleibt.

  2. Winterstrom

    Wie viel Solarstrom Oberrüti im Winter liefert

    Die geeigneten Dächer in Oberrüti könnten 15,2 GWh Solarstrom pro Jahr liefern. Von Oktober bis März fallen davon 26 % an. Nimmt man die Fassaden dazu, steigt das Potenzial auf 19,9 GWh und der Winteranteil auf 28 %: Senkrechte Flächen nutzen die tief stehende Wintersonne besser.

    Für ein Haus mit Wärmepumpe zählt genau dieser Winteranteil: Im Winter ist der Strombedarf am höchsten und der Eigenverbrauch am wertvollsten. Ob sich auf Ihrem Dach eine flachere oder steilere Belegung lohnt, zeigt erst die Objektprüfung.

  3. Ausbau

    Wie weit Oberrüti beim Solarausbau ist

    Im Anlagenregister des Bundes stehen für Oberrüti 92 Photovoltaikanlagen mit zusammen 2,6 MW. Seit Januar 2025 kamen 11 Anlagen mit 255 kW dazu. Erfasst sind alle Anlagen über 30 kVA, geförderte Anlagen und freiwillig gemeldete Kleinanlagen; neue Anlagen erscheinen oft mit Verzögerung. Auf die Bevölkerung umgerechnet sind das 1’616 Watt pro Kopf — Rang 40 von 196 Gemeinden im Kanton Aargau.

Strompreise: ElCom, Kategorie H4 (Haushalt, 4’500 kWh pro Jahr), Standardprodukt, 2027. Quellen: BFE, Solarpotenzial der Gemeinde Oberrüti (PDF) · ElCom, Strompreise Oberrüti · BFE, Elektrizitätsproduktionsanlagen (Stand 14.09.2026) · Energieverordnung, Art. 12

Solarprofil · Oberrüti

Ertrag, Zubau und Bewilligung in Oberrüti

Gerechnet für den typischen Anlagenstandort in Oberrüti: aus dem Solarrechner der EU (PVGIS), dem Anlagenregister des Bundes und dem Kulturgüterschutz-Inventar.

  1. Ertrag

    Was eine Solaranlage in Oberrüti im Jahr liefert

    1’151 kWhpro kWp und Jahr, 30° Neigung, Süd

    Solarertrag je kWp und Monat in kWhJanuar: 50 kWhJFebruar: 72 kWhFMärz: 107 kWhMApril: 125 kWhAMai: 126 kWhMJuni: 133 kWhJJuli: 137 kWhJAugust: 125 kWhASeptember: 108 kWhSOktober: 80 kWhONovember: 47 kWhNDezember: 40 kWhD
    Winterhalbjahr (Oktober–März)
    Solarertrag je kWp und Monat
    Januar50 kWh
    Februar72 kWh
    März107 kWh
    April125 kWh
    Mai126 kWh
    Juni133 kWh
    Juli137 kWh
    August125 kWh
    September108 kWh
    Oktober80 kWh
    November47 kWh
    Dezember40 kWh

    Am typischen Anlagenstandort in Oberrüti auf 414 m ü. M. liefert jedes installierte Kilowatt Peak nach PVGIS im Mittel 1’151 kWh pro Jahr; je nach Wetterjahr schwankt das um rund 57 kWh. 34 % davon fallen von Oktober bis März an – am meisten im Juli (137 kWh), am wenigsten im Dezember (40 kWh). Bei Südausrichtung käme eine Anlage in der hier typischen Grösse von 14,1 kWp auf rund 16’200 kWh im Jahr.

    Alle PVGIS-Werte gelten für ein ideal geneigtes Süddach. Reale Anlagen liefern meist weniger, etwa weil Dächer nach Osten oder Westen zeigen oder teilweise verschattet sind: Die Auswertung der KEV-Anlagen mass 2009 bis 2021 im Mittel 937 bis 1’037 kWh pro kWp. Als Vergleich zwischen Orten taugt der PVGIS-Wert trotzdem: Er rechnet überall mit derselben Ausrichtung.

  2. Zubau

    Wie Oberrüti seit 2014 zugebaut hat

    Zugebaute Solarleistung je Jahr in kW2014: 0 kW in 0 Anlagen2015: 35 kW in 3 Anlagen’152016: 57 kW in 3 Anlagen2017: 36 kW in 2 Anlagen’172018: 36 kW in 2 Anlagen2019: 137 kW in 5 Anlagen’192020: 420 kW in 9 Anlagen2021: 182 kW in 9 Anlagen’212022: 152 kW in 9 Anlagen2023: 838 kW in 22 Anlagen’232024: 382 kW in 10 Anlagen2025: 233 kW in 10 Anlagen (vorläufig)’25
    Zugebaute Solarleistung je Jahr
    20140 kW, 0 Anlagen
    201535 kW, 3 Anlagen
    201657 kW, 3 Anlagen
    201736 kW, 2 Anlagen
    201836 kW, 2 Anlagen
    2019137 kW, 5 Anlagen
    2020420 kW, 9 Anlagen
    2021182 kW, 9 Anlagen
    2022152 kW, 9 Anlagen
    2023838 kW, 22 Anlagen
    2024382 kW, 10 Anlagen
    2025233 kW, 10 Anlagen

    Vor 2014 standen für Oberrüti 7 Anlagen mit 104 kW im Register. Am meisten Leistung kam 2023 dazu: 838 kW in 22 Anlagen. Die Werte für 2025 sind vorläufig, weil neue Anlagen oft erst Monate später im Register erscheinen.

    Die typische Anlage bis 30 kW misst in Oberrüti 14,1 kWp (Median von 78 registrierten Anlagen). Rechnet man alle registrierten Anlagen mit dem PVGIS-Ertrag hoch, liefern sie rund 20 % dessen, was die geeigneten Dächer in Oberrüti laut BFE liefern könnten.

  3. Bewilligung

    Wann eine Solaranlage in Oberrüti eine Baubewilligung braucht

    Genügend angepasste Solaranlagen auf Dächern brauchen in Bau- und Landwirtschaftszonen keine Baubewilligung; sie werden der zuständigen Behörde nur gemeldet. Auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung ist dagegen stets eine Baubewilligung nötig (RPG Art. 18a).

    In Oberrüti verzeichnet das Kulturgüterschutz-Inventar des Bundes keinen Bau von nationaler Bedeutung.

    Als Kulturdenkmal gelten auch regionale Kulturgüter und Gebiete mit Erhaltungsziel A im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder (RPV Art. 32b). Ob Ihr Gebäude dazugehört, zeigt die Bundeskarte mit beiden Inventaren für Oberrüti.

  4. Vergleich

    Oberrüti im Vergleich mit Nachbargemeinden

    Oberrüti und die nächsten Gemeinden: Ertrag, Solarleistung pro Kopf und Arbeitspreis 2027
    GemeindekWh/kWpW pro KopfRp./kWh 2027Distanz
    Oberrüti1’1511’61621,45–
    Hünenberg1’1411’62318,433 km
    Risch1’1191’19417,964 km
    Gisikon1’10883320,704 km
    Cham1’1351’09417,965 km

    Ertrag nach PVGIS am typischen Anlagenstandort, Solarleistung pro Kopf aus dem BFE-Register, Arbeitspreis des günstigsten Netzbetreibers ohne Grund- und Messgebühren (ElCom, in Oberrüti Elektro-Genossenschaft Oberrüti). Distanz zwischen den typischen Anlagenstandorten.

Zahlen mit Quelle

Solaranlage Oberrüti: Kosten, Grösse, Speicher.

  1. Kosten

    Was eine Anlage kostet

    Die in Oberrüti typische Anlage von 14,1 kWp kostet nach der Referenzkurve der BFE-Preisstudie rund CHF 30’500, nach der Einmalvergütung des Bundes (CHF 360 pro kW) rund CHF 25’400. Inkl. 8,1 % MWST, vor Förderung und Steuerabzügen, ohne Speicher. Marktvergleich, keine Offerte.

    Kosten mit Rechenweg und Quellen
  2. Dimensionierung

    Einfamilienhaus: die realistische Grösse

    Um 4’000 kWh im Jahr – den Verbrauch eines typischen Haushalts – rechnerisch selbst zu erzeugen, braucht es in Oberrüti bei Südausrichtung rund 3,5 kWp (PVGIS). Die registrierten Anlagen bis 30 kW messen hier im Median 14,1 kWp. Ob das auf Ihr Dach aufgeht, entscheiden Ausrichtung, Neigung und Verschattung.

    Meldung und Bewilligung vor der Umsetzung klären
  3. Speicher

    Batteriespeicher und Eigenverbrauch

    Ein Batteriespeicher verdient sein Geld über den Eigenverbrauch: Er verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend. Bei Elektro-Genossenschaft Oberrüti ist jede so verschobene kWh 21,45 Rp. wert statt mindestens 6 Rp. Einspeisevergütung — pro 1’000 kWh im Jahr also bis zu CHF 155. Ob das die Speicherkosten über die Lebensdauer trägt, hängt am Verbrauchsprofil am Abend.

    Wann ein Batteriespeicher sinnvoll ist

Klarheit vor Auftrag

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Die wichtigsten Punkte sind bewusst knapp, sachlich und ohne künstliche Dringlichkeit erklärt. Für Details prüfen wir Ihr Objekt direkt im Projektkontext.

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