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Kernleistung

Das Flachdach denkt anders. Unsere Planung auch.

Ein Flachdach gibt keine Neigung vor – das klingt nach Freiheit, ist aber eine planerische Herausforderung. Lastverteilung, Windsog, Dachabdichtung und Wartungszugang entscheiden langfristig über den Erfolg einer PV-Anlage. In der Schweiz werden immer mehr Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte und Industriehallen mit Flachdach-PV ausgestattet. Vigorek plant diese Anlagen nicht als Modulfläche auf dem Papier, sondern als technische Lösung auf dem Gebäude.

Kurz gesagt

Flachdach-PV verlangt mehr als Modulreihen auf dem Papier: Windlastnachweis nach SIA 261, Dachhautschutz und SUVA-konformer Absturzschutz sind bei Vigorek Teil des Planungsauftrags. Für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte und Industriehallen in der Schweiz.

Kein Einheitspreis – jedes Dach ist anders. Im Konfigurator erhalten Sie eine individuelle Einschätzung.

Projektprofil

Typischer Einsatz

Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte mit grossen Flachdächern, bei denen vZEV (ab 2025) oder LEG-Modelle (ab 2026) von Anfang an mitgedacht werden sollen.

Einsatzgebiet

Planung, PV-Montage, Elektrokoordination und Inbetriebnahme in der Deutschschweiz.

Kontakt

info@vigorek.ch+41 78 240 07 28
Kirchweg 32
8102 Oberengstringen
Zürich, CH

Leistung im Detail

Was Sie von uns erwarten können.

Von der Planung bis zur Übergabe: der Umfang, die Standards dahinter und die Projekte, für die diese Leistung gemacht ist.

01Leistungsumfang

Was wir konkret übernehmen.

Vom Unterbau bis zur Übergabe ist jeder Schritt definiert, bevor das erste Material auf dem Dach liegt.

Das ist enthalten

  • Aufständerungskonzept nach Windzone, Schneelast und Dachrandabstand – ballastiert oder durchdringend, mit nachvollziehbarem Windlastnachweis nach SIA 261.
  • Ost-West- oder Süd-Planung abgestimmt auf verfügbare Fläche, Eigenverbrauchsprofil und Ballastbedarf – mit realistischen Ertragsbandbreiten statt Durchschnittswerten.
  • Schutzkonzept für Dachhaut (Trennvlies), Wartungsgänge (min. 20 cm Fussraum) und SUVA-konformer Absturzschutz mit Geländer ab 1 m Höhe.
  • Statisch koordinierte Planung: PV-Eigenlast, Schnee- und Windlasten nach SIA 261 sowie bestehende Dachaufbauten – als Pflicht geprüft, nicht als Option.
02Entscheidungsgrundlage

Woran Sie saubere Arbeit erkennen.

Nicht das Ergebnis allein zählt, sondern Verantwortung, Normtreue und ein nachvollziehbarer Ablauf.

Belastbare Standards

  • Ballastierungskonzept mit nachvollziehbaren Windlastnachweisen – keine Pi-mal-Daumen-Schätzungen für Dachkanten und Randzonen, wo Sogkräfte auf einer 10-kWp-Anlage mehrere Tonnen erreichen.
  • Ost-West vs. Süd: Wir rechnen beide Varianten durch – manchmal bedeuten 10–30% weniger Ertrag pro Modul bis zu 40% mehr Gesamtstrom auf derselben Fläche und einen höheren Eigenverbrauch.
  • Wartungsgänge und Absturzschutz sind Teil des Planungsauftrags, nicht des Nachtrags – inklusive schriftlichem Sicherheitskonzept mit Zugriffsrouten und PSA-Anforderungen.
  • Jede Anlage erhält ein schriftliches Sicherheitskonzept: Absturzsicherungen, Zugriffsrouten, PSA-Anforderungen und Instandhaltungsanweisungen für Betreiber, Verwaltung und Servicepartner.
03Typische Anwendung

Wo diese Leistung den Unterschied macht.

Nicht jedes Dach braucht dieselbe Tiefe – diese Projekte profitieren am meisten.

Passt besonders bei

  • Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte mit grossen Flachdächern, bei denen vZEV (ab 2025) oder LEG-Modelle (ab 2026) von Anfang an mitgedacht werden sollen.
  • Industriehallen und Lager mit hohem Eigenstrombedarf – mit Eigenverbrauchsquoten bis 90% und einer Amortisation von 7 bis 10 Jahren.
  • Gebäude mit Gründach, bei denen PV-Module und Begrünungssubstrat als Ballastsystem zusammenwirken – und niedrigere Dachtemperaturen (unter 35°C statt bis 80°C) messbar mehr Strom produzieren.

Die Gründer

Technische Tiefe. Kaufmännische Struktur.

Sie wissen schon vor der Vertragsunterschrift, wer Ihr Projekt rechnet und wer es baut. Dahinter stehen zwei Gründer mit zwei Kompetenzfeldern – Technik und Finanzen – und der Überzeugung, dass eine Solaranlage nur langfristig funktioniert, wenn beides von Anfang an zusammenpasst.

Christian Freiberger

Christian Freiberger

CFA · ehem. KPMG Senior Manager

Gründer · Strategie & Finanzen

Seit 2015 selbständiger Unternehmensberater und Interim Manager, davor Senior Manager bei KPMG. Zuletzt Interim Treasury Manager bei einem Hersteller von Energiespeicherlösungen. Christian bringt die kaufmännische Struktur: Liquiditätsplanung, nachvollziehbare Kalkulation und kein Projekt, dessen Zahlen nicht aufgehen.

CFATreasuryBusinesscase
Marc Hammerschmidt

Marc Hammerschmidt

B.Eng. Maschinenbau

Gründer · Technik & Planung

Marc verantwortet die technische Seite: Planung, Statik, Systemintegration und eine Ausführung, die auch in zehn Jahren noch nachvollziehbar ist. Maschinenbau-Denkweise bedeutet: keine Improvisation, sondern durchdachte Lösungen für jedes Dach.

MaschinenbauSystemplanungStatik

Regionale Expertise

Lokal verankert, schweizweit erfahren.

Jede Region hat ihre eigenen Vorschriften, Fördermodelle und Netzbetreiber. Wir kennen die lokalen Gegebenheiten und begleiten Ihr Projekt passgenau an Ihrem Standort.

Regionaler Fit

Unsere Erfahrung in Ihrer Region.

Egal ob Baubewilligung, kantonale Förderprogramme oder die Anmeldung beim lokalen Netzbetreiber: Eine reibungslose Umsetzung erfordert lokales Wissen. Finden Sie hier spezifische Informationen für Ihren Wohnort.

Schwerpunktregion

Aargau

Im Aargau bieten Wohn-, Industrie- und Logistikbauten entlang der Hauptverkehrsachsen grosses Potenzial für PV. AEW vergütet 11.15 Rp./kWh (inkl. HKN), der Kanton fördert zusätzlich Batteriespeicher. Mit über 520 MW installierter PV-Leistung gehört der Aargau zu den führenden Solarkantonen – ideal für PV-Anlage, Speicher, Wallbox und Monitoring aus einem System.

Schwerpunktregion

Basel-Landschaft

Das Baselbiet bietet ein Solarpotenzial von rund 1'430 GWh/a auf Dach- und Fassadenflächen plus 50–150 GWh/a auf Infrastruktur- und Freiflächen. Gewerbebauten entlang der Ergolz und am Jurasüdfuss stehen im Fokus. Das Energiepaket 2026–2030, Pronovo und Speicheroptionen machen eine saubere PV-Systemplanung wirtschaftlich besonders relevant.

Schwerpunktregion

Basel-Stadt

In Basel-Stadt deckt das theoretische Solarpotenzial auf Dach- und Fassadenflächen rund 800 GWh/a – genug für 60 % des Strombedarfs. Die Solaroffensive macht Flachdächer bei Dach- und Fassadensanierungen zur Pflichtfläche. Das IWB-Contracting-Modell senkt die Einstiegshürde. Auf dem dichten urbanen Gebäudebestand erfordern Flachdachmontagen besondere Sorgfalt bei Zugang, Gerüst und Dachhautschutz.

Schwerpunktregion

Bern

Im Kanton Bern bieten Gewerbebauten im Mittelland und Höhenlagen im Oberland zwei grundverschiedene Flachdach-Szenarien: Im Mittelland zählen Standardstatik und schnelle Bewilligungswege, im Oberland dominieren Schneelast (SIA 261) und erhöhte Windexposition. Bifaziale Module auf Flachdächern im Oberland nutzen die Schneereflexion – erfordern aber eine angepasste Aufständerungsgeometrie.