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Schweizer Chalet mit Photovoltaikanlage bei Sonnenaufgang

KOMPLETTE PV-SYSTEME · SPEICHER OPTIONAL

Solaranlage Diepoldsau: vom Dachcheck bis zur Inbetriebnahme

Für Diepoldsau planen wir Photovoltaik mit Fokus auf Dach, Elektrokoordination und einen sauberen Ablauf bis zur Inbetriebnahme.

Diepoldsau, St. Gallen

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Amtliche Zahlen · Diepoldsau

Solaranlagen in Diepoldsau: Bestand, Potenzial und Strompreis 2027

Alle Werte gelten für die politische Gemeinde Diepoldsau und stammen aus Datensätzen des Bundes — mit Quelle und Stand unten.

Solaranlagen im Bundesregister
490
11,8 MW Leistung, 32 seit Januar 2025
Solarleistung pro Kopf
1’705 W
Rang 26 von 75 im Kanton St. Gallen
Dachpotenzial pro Jahr
63,0 GWh
mit Fassaden 80,7 GWh
Strompreis 2027 pro kWh
31,48 Rp.
Politische Gemeinde Diepoldsau, Elektrizitätsversorgung
  1. Eigenverbrauch

    Was eine selbst genutzte kWh in Diepoldsau wert ist

    Beim Standardtarif von Politische Gemeinde Diepoldsau, Elektrizitätsversorgung kostet eine bezogene kWh 2027 ohne Grund- und Messgebühren 27,60 Rp. – rund so viel spart jede kWh Solarstrom, die im Haus verbraucht wird, statt ins Netz zu fliessen. Der Gesamtpreis liegt 1,69 Rp. über dem Vorjahr (29,79 Rp.).

    Eingespeister Strom wird nach dem quartalsweisen Referenz-Marktpreis vergütet; für Anlagen unter 30 kW gilt seit 2026 eine Mindestvergütung von 6 Rp./kWh. Selbst genutzter Strom ist in Diepoldsau damit bis zu 4,6-mal so viel wert wie eingespeister — deshalb zählt für die Rechnung vor allem, wie viel Solarstrom im Haus bleibt.

  2. Winterstrom

    Wie viel Solarstrom Diepoldsau im Winter liefert

    Die geeigneten Dächer in Diepoldsau könnten 63,0 GWh Solarstrom pro Jahr liefern. Von Oktober bis März fallen davon 27 % an. Nimmt man die Fassaden dazu, steigt das Potenzial auf 80,7 GWh und der Winteranteil auf 29 %: Senkrechte Flächen nutzen die tief stehende Wintersonne besser.

    Für ein Haus mit Wärmepumpe zählt genau dieser Winteranteil: Im Winter ist der Strombedarf am höchsten und der Eigenverbrauch am wertvollsten. Ob sich auf Ihrem Dach eine flachere oder steilere Belegung lohnt, zeigt erst die Objektprüfung.

  3. Ausbau

    Wie weit Diepoldsau beim Solarausbau ist

    Im Anlagenregister des Bundes stehen für Diepoldsau 490 Photovoltaikanlagen mit zusammen 11,8 MW. Seit Januar 2025 kamen 32 Anlagen mit 727 kW dazu. Erfasst sind alle Anlagen über 30 kVA, geförderte Anlagen und freiwillig gemeldete Kleinanlagen; neue Anlagen erscheinen oft mit Verzögerung. Auf die Bevölkerung umgerechnet sind das 1’705 Watt pro Kopf — Rang 26 von 75 Gemeinden im Kanton St. Gallen.

Strompreise: ElCom, Kategorie H4 (Haushalt, 4’500 kWh pro Jahr), Standardprodukt, 2027. Quellen: BFE, Solarpotenzial der Gemeinde Diepoldsau (PDF) · ElCom, Strompreise Diepoldsau · BFE, Elektrizitätsproduktionsanlagen (Stand 14.09.2026) · Energieverordnung, Art. 12

Solarprofil · Diepoldsau

Ertrag, Zubau und Bewilligung in Diepoldsau

Gerechnet für den typischen Anlagenstandort in Diepoldsau: aus dem Solarrechner der EU (PVGIS), dem Anlagenregister des Bundes und dem Kulturgüterschutz-Inventar.

  1. Ertrag

    Was eine Solaranlage in Diepoldsau im Jahr liefert

    1’122 kWhpro kWp und Jahr, 30° Neigung, Süd

    Solarertrag je kWp und Monat in kWhJanuar: 56 kWhJFebruar: 76 kWhFMärz: 104 kWhMApril: 116 kWhAMai: 113 kWhMJuni: 123 kWhJJuli: 126 kWhJAugust: 117 kWhASeptember: 102 kWhSOktober: 85 kWhONovember: 52 kWhNDezember: 49 kWhD
    Winterhalbjahr (Oktober–März)
    Solarertrag je kWp und Monat
    Januar56 kWh
    Februar76 kWh
    März104 kWh
    April116 kWh
    Mai113 kWh
    Juni123 kWh
    Juli126 kWh
    August117 kWh
    September102 kWh
    Oktober85 kWh
    November52 kWh
    Dezember49 kWh

    Am typischen Anlagenstandort in Diepoldsau auf 410 m ü. M. liefert jedes installierte Kilowatt Peak nach PVGIS im Mittel 1’122 kWh pro Jahr; je nach Wetterjahr schwankt das um rund 64 kWh. 38 % davon fallen von Oktober bis März an – am meisten im Juli (126 kWh), am wenigsten im Dezember (49 kWh). Bei Südausrichtung käme eine Anlage in der hier typischen Grösse von 10,9 kWp auf rund 12’200 kWh im Jahr.

    Alle PVGIS-Werte gelten für ein ideal geneigtes Süddach. Reale Anlagen liefern meist weniger, etwa weil Dächer nach Osten oder Westen zeigen oder teilweise verschattet sind: Die Auswertung der KEV-Anlagen mass 2009 bis 2021 im Mittel 937 bis 1’037 kWh pro kWp. Als Vergleich zwischen Orten taugt der PVGIS-Wert trotzdem: Er rechnet überall mit derselben Ausrichtung.

  2. Zubau

    Wie Diepoldsau seit 2014 zugebaut hat

    Zugebaute Solarleistung je Jahr in kW2014: 188 kW in 17 Anlagen2015: 995 kW in 59 Anlagen’152016: 338 kW in 27 Anlagen2017: 102 kW in 10 Anlagen’172018: 261 kW in 26 Anlagen2019: 277 kW in 22 Anlagen’192020: 384 kW in 14 Anlagen2021: 211 kW in 18 Anlagen’212022: 970 kW in 46 Anlagen2023: 2,5 MW in 70 Anlagen’232024: 2,8 MW in 92 Anlagen2025: 707 kW in 30 Anlagen (vorläufig)’25
    Zugebaute Solarleistung je Jahr
    2014188 kW, 17 Anlagen
    2015995 kW, 59 Anlagen
    2016338 kW, 27 Anlagen
    2017102 kW, 10 Anlagen
    2018261 kW, 26 Anlagen
    2019277 kW, 22 Anlagen
    2020384 kW, 14 Anlagen
    2021211 kW, 18 Anlagen
    2022970 kW, 46 Anlagen
    20232,5 MW, 70 Anlagen
    20242,8 MW, 92 Anlagen
    2025707 kW, 30 Anlagen

    Vor 2014 standen für Diepoldsau 57 Anlagen mit 2,1 MW im Register. Am meisten Leistung kam 2024 dazu: 2,8 MW in 92 Anlagen. Die Werte für 2025 sind vorläufig, weil neue Anlagen oft erst Monate später im Register erscheinen.

    Die typische Anlage bis 30 kW misst in Diepoldsau 10,9 kWp (Median von 444 registrierten Anlagen). Rechnet man alle registrierten Anlagen mit dem PVGIS-Ertrag hoch, liefern sie rund 21 % dessen, was die geeigneten Dächer in Diepoldsau laut BFE liefern könnten.

  3. Bewilligung

    Wann eine Solaranlage in Diepoldsau eine Baubewilligung braucht

    Genügend angepasste Solaranlagen auf Dächern brauchen in Bau- und Landwirtschaftszonen keine Baubewilligung; sie werden der zuständigen Behörde nur gemeldet. Auf Kultur- und Naturdenkmälern von kantonaler oder nationaler Bedeutung ist dagegen stets eine Baubewilligung nötig (RPG Art. 18a).

    In Diepoldsau verzeichnet das Kulturgüterschutz-Inventar des Bundes keinen Bau von nationaler Bedeutung.

    Als Kulturdenkmal gelten auch regionale Kulturgüter und Gebiete mit Erhaltungsziel A im Bundesinventar der schützenswerten Ortsbilder (RPV Art. 32b). Ob Ihr Gebäude dazugehört, zeigt die Bundeskarte mit beiden Inventaren für Diepoldsau.

  4. Vergleich

    Diepoldsau im Vergleich mit Nachbargemeinden

    Diepoldsau und die nächsten Gemeinden: Ertrag, Solarleistung pro Kopf und Arbeitspreis 2027
    GemeindekWh/kWpW pro KopfRp./kWh 2027Distanz
    Diepoldsau1’1221’70527,60–
    Widnau1’1741’04721,252 km
    Balgach1’1741’51623,894 km
    Au1’1751’69025,965 km
    Rebstein1’2041’12930,885 km

    Ertrag nach PVGIS am typischen Anlagenstandort, Solarleistung pro Kopf aus dem BFE-Register, Arbeitspreis des günstigsten Netzbetreibers ohne Grund- und Messgebühren (ElCom, in Diepoldsau Politische Gemeinde Diepoldsau, Elektrizitätsversorgung). Distanz zwischen den typischen Anlagenstandorten.

Zahlen mit Quelle

Was kostet eine Solaranlage in Diepoldsau?

Den Richtpreis für die in Diepoldsau typische Anlage sehen Sie hier, mit Quelle. Was eine Anlage auf Ihrem Dach bringt, rechnen wir in rund 2 Minuten für Sie aus.

Typische Anlage in Diepoldsau

10,9 kWp Aufdach · inkl. 8,1 % MWST

CHF 24’900

Einmalvergütung des BundesCHF 360 pro kW ModulleistungEnFV
−CHF 3’900
Nach Förderung
CHF 21’000

Referenzkurve der BFE-Preisstudie 2025. Marktvergleich, keine Offerte; ohne Speicher, Dachsanierung und Zählerschrank. BFE 2025 Typische Grösse: Median von 444 registrierten Anlagen bis 30 kW. BFE-Register

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Rechenweg, Grösse und Speicher im Detail
  1. Kosten

    Was eine Anlage kostet

    Die in Diepoldsau typische Anlage von 10,9 kWp kostet nach der Referenzkurve der BFE-Preisstudie rund CHF 24’900, nach der Einmalvergütung des Bundes (CHF 360 pro kW) rund CHF 21’000. Inkl. 8,1 % MWST, vor Förderung und Steuerabzügen, ohne Speicher. Marktvergleich, keine Offerte.

    Kosten mit Rechenweg und Quellen
  2. Dimensionierung

    Einfamilienhaus: die realistische Grösse

    Um 4’000 kWh im Jahr – den Verbrauch eines typischen Haushalts – rechnerisch selbst zu erzeugen, braucht es in Diepoldsau bei Südausrichtung rund 3,6 kWp (PVGIS). Die registrierten Anlagen bis 30 kW messen hier im Median 10,9 kWp. Ob das auf Ihr Dach aufgeht, entscheiden Ausrichtung, Neigung und Verschattung.

    Meldung und Bewilligung vor der Umsetzung klären
  3. Speicher

    Batteriespeicher und Eigenverbrauch

    Ein Batteriespeicher verdient sein Geld über den Eigenverbrauch: Er verschiebt Solarstrom vom Mittag in den Abend. Bei Politische Gemeinde Diepoldsau, Elektrizitätsversorgung ist jede so verschobene kWh 27,60 Rp. wert statt mindestens 6 Rp. Einspeisevergütung — pro 1’000 kWh im Jahr also bis zu CHF 216. Ob das die Speicherkosten über die Lebensdauer trägt, hängt am Verbrauchsprofil am Abend.

    Wann ein Batteriespeicher sinnvoll ist

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