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RatgeberFörderungGenf

PV-Förderung Genf: SIG Prime solaire 2026

Die PV-Förderung Genf über die SIG Prime solaire ergänzt 2026 die Pronovo-Einmalvergütung: 25 % der PRU gelten für neue Eigenverbrauchsanlagen von 2 bis unter 30 kWc, 15 % für 30 bis 100 kWc. Voraussetzung ist eine Inbetriebnahme und Pronovo-Zertifizierung nach dem 1. Januar 2026. SIG zahlt die Prime solaire nach der Zertifizierung aus, sofern die Kriterien erfüllt sind; die Vergabe bleibt budgetabhängig. Für die Planung müssen deshalb Leistungsklasse, Messung, Pronovo-Unterlagen und der Ablauf bei den Services Industriels de Genève zusammenpassen.

Wie hoch ist die PV-Förderung in Genf 2026?

Im Kanton Genf ergänzt SIG die Pronovo-PRU 2026 mit der Prime solaire: 25 % der Bundesförderung für neue Eigenverbrauchsanlagen von 2 bis unter 30 kWc und 15 % für 30 bis 100 kWc. Die Anlage muss nach dem 1. Januar 2026 in Betrieb genommen und von Pronovo zertifiziert werden; SIG kontaktiert berechtigte Eigentümer danach.

Wichtig

Stand 2026 ist die SIG-Prime solaire kein pauschaler Genfer Förderbetrag und kein Ersatz für die Pronovo-PRU. Sie gilt nur für die von SIG beschriebenen neuen Eigenverbrauchsanlagen, setzt Inbetriebnahme und Pronovo-Zertifizierung nach dem 1. Januar 2026 voraus und bleibt budget- sowie vergabeabhängig. Vor einer verbindlichen Wirtschaftlichkeitsrechnung die aktuelle SIG-Seite und die konkrete Anlage prüfen.

Die Eckwerte: SIG-Primesolaire Genf

Eckwerte zu SIG-Primesolaire Genf, Stand 12. August 2026
KennwertWert
SIG-Zuschlag bis 30 kWc25 % der Pronovo-PRU für 2 bis unter 30 kWc
SIG-Zuschlag 30 bis 100 kWc15 % der Pronovo-PRU
StichtagInbetriebnahme und Pronovo-Zertifizierung nach dem 1. Januar 2026
VoraussetzungNeue PV-Anlage im Kanton Genf mit Eigenverbrauch
AuszahlungKontakt durch SIG nach Zertifizierung, im Rahmen des verfügbaren Budgets

Woran sich der richtige Weg entscheidet.

Die zertifizierte Leistung bestimmt den Prozentsatz. SIG nennt für neue Eigenverbrauchsanlagen von 2 bis unter 30 kWc eine Prime solaire von 25 % der Pronovo-PRU; bei 30 bis 100 kWc sind es 15 %. Die Förderkalkulation muss deshalb mit der später zertifizierten Leistung übereinstimmen.

Eigenverbrauch ist eine ausdrückliche Voraussetzung der SIG-Prime solaire. Eine Anlage, die ausschliesslich für die Einspeisung geplant wird, darf nicht automatisch mit dem SIG-Zuschlag kalkuliert werden; das Eigenverbrauchs- und Messkonzept gehört vor der Bestellung festgelegt.

Der Stichtag ist der 1. Januar 2026. SIG verlangt für die 2026er Prime solaire eine neue Anlage, die nach diesem Datum in Betrieb genommen und von Pronovo zertifiziert wurde. Ein älteres System kann nicht allein durch eine spätere Anmeldung in diese Förderlogik wechseln.

Pronovo und SIG haben getrennte Rollen. Pronovo beurteilt die Bundesförderung und zertifiziert die Anlage; SIG berechnet die kantonal beziehungsweise versorgerseitig ergänzende Prime solaire als Prozentsatz der PRU. Beide Schritte müssen in der Offerte und im Dokumentenplan getrennt nachvollziehbar sein.

Die Auszahlung erfolgt nicht einfach mit der ersten Offerte. Nach Montage, Zähleranpassung, Konformitätskontrolle und Pronovo-Validierung informiert SIG berechtigte Eigentümer per E-Mail und finalisiert die Zahlung. Ein fehlender Kontakt oder eine unvollständige Zertifizierung kann den Ablauf verzögern.

Die Prime solaire steht unter Budget- und Vergabevorbehalt. SIG schreibt, dass die Prämien im Rahmen des verfügbaren Budgets vergeben werden und SIG bei der Zuteilung frei bleibt. Die Prime solaire darf deshalb nicht als bedingungslos garantierter Betrag in eine Wirtschaftlichkeitsrechnung eingesetzt werden.

So bleibt das Projekt sauber geführt.

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    Leistungsklasse und Nutzung festlegenVor der Offerte die geplante zertifizierte Leistung, Eigenverbrauch, allfälligen Speicher und die vorgesehene Einspeisung dokumentieren. Damit lässt sich die 25-%-Klasse unter 30 kWc oder die 15-%-Klasse von 30 bis 100 kWc vorplanen.

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    Pronovo-PRU separat berechnenDie Bundesförderung wird über Pronovo geführt. PRU-Programm, Anlagenart und Leistungsdaten im Pronovo-Tarificateur beziehungsweise Kundenportal prüfen und den erwarteten Bundesbeitrag getrennt von der SIG-Prime solaire ausweisen.

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    Projekt und Messkonzept auf den SIG-Fall ausrichtenEigenverbrauch, Zählerplatz, Wechselrichter, Netzanschluss und Kontaktadresse müssen dieselbe Projektversion abbilden. SIG weist darauf hin, dass der Installateur die nächsten administrativen Schritte in der Regel koordiniert.

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    Anlage montieren und Zähler anpassen lassenNach der Installation meldet der Installateur die Anlage bei SIG an; SIG parametriert oder ersetzt den Stromzähler. Erst ab dieser Messstufe wird die eingespeiste Energie für die Rückliefervergütung erfasst.

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    Konformität prüfen und Pronovo-Zertifizierung abschliessenDer Installateur organisiert die Abnahmekontrolle und die Zertifizierung über eine zugelassene Stelle. Pronovo informiert nach der Validierung die Eigentümerschaft und SIG.

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    SIG-Formular ausfüllen und Auszahlung abwartenSIG sendet berechtigten Eigentümern nach der Zertifizierung eine E-Mail mit dem Formular für die Prime solaire. Kontaktdaten, Bankangaben und Zertifizierungsstatus prüfen; die Auszahlung setzt die SIG-Kriterien und den verfügbaren Budgetrahmen voraus.

Fragen, die vor der Offerte geklärt sein sollten.

  • 25 % oder 15 % der Pronovo-PRU anhand der zertifizierten Leistungsklasse einordnen
  • Eigenverbrauch, Inbetriebnahme nach dem 1. Januar 2026 und neue Anlage belegen
  • Messeranpassung, Konformitätskontrolle und Pronovo-Zertifizierung im Ablauf reservieren
  • SIG-Prime solaire, Pronovo-PRU und Rückliefervergütung getrennt kalkulieren

Weitere Fragen: SIG-Primesolaire Genf

Amtliche Quellen & Referenzen.

Massgeblich sind die zuständigen Stellen. Prüfen Sie verbindliche Details – Beträge, Fristen und Auflagen – immer am konkreten Objekt und am aktuellen Stand der jeweiligen Behörde.

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