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Einordnung
#LEG Photovoltaik Schwyz ist im ebs-Versorgungsgebiet möglich, wenn Erzeuger, Speicher und Verbraucher in derselben politischen Gemeinde, im ebs-Netz und auf zulässigen Netzebenen unter 36 kV liegen.
Zusätzlich muss die PV-Erzeugungsleistung mindestens 5 % der Anschlussleistung der beteiligten Endverbraucher erreichen. Im ebs-Preisblatt 2026 werden 40 % Netzentgeltreduktion im gleichen Trafogebiet beziehungsweise auf Netzebene 5 und 20 % bei unterschiedlichen Trafogebieten ausgewiesen. Wer ausserhalb des ebs-Gebiets wohnt oder mehrere Gemeinden verbinden will, kann diese Schwyzer Regeln nicht einfach übertragen; die verbindliche Topologieprüfung macht ebs.
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Was die Rechnung bestimmt
#Versorgungsgebiet und Gemeinde zuerst prüfen: ebs verlangt für eine LEG denselben Verteilnetzbetreiber und dieselbe politische Gemeinde. Eine Adresse im Kanton Schwyz oder die räumliche Nähe zweier Gebäude genügt nicht; liegt ein Anschluss bei einem anderen Netzbetreiber, gelten dessen Bedingungen.
Die Netzebene bestimmt die technische Machbarkeit und den Rabatt: Die Teilnehmenden müssen auf derselben zulässigen Netzebene unter 36 kV liegen. Das ebs-Preisblatt 2026 weist 40 % Reduktion bei gleicher Netzebene und gleichem Trafogebiet, 40 % auf Netzebene 5 sowie 20 % bei unterschiedlichen Trafogebieten aus.
Die 5-%-Quote wird mit Anschlussleistung gerechnet: Die Erzeugungsleistung der LEG muss mindestens 5 % der gesamten Anschlussleistung der beteiligten Endverbraucher erreichen. Die Dachfläche oder eine pauschale kWp-Zahl ersetzt diese Rechnung nicht; zusätzliche Verbraucher können die Quote verändern.
Intelligente Messung ist Teil des ebs-Prozesses: Für die Zuordnung der lokal ausgetauschten Energie müssen die relevanten Messstellen intelligent messen. ebs prüft Messkonzept und technische Daten; fehlende Smart Meter oder unklare Erzeugungs- und Speicherzähler gehören vor der Anmeldung geklärt.
Ein LEG-Rabatt ist kein Gesamtpreis für Solarstrom: Die lokale Energie, Netznutzung, Messung, Abgaben und interne Verrechnung sind getrennt zu kalkulieren. Die ebs-Preisübersicht 2026 nennt für die Einrichtung CHF 250 Betreiber-Grundgebühr plus CHF 25 je Messpunkt sowie CHF 2.50 je Messpunkt und Monat für Daten und Bilanzierung; alle Preise verstehen sich exklusive Mehrwertsteuer.
LEG, eEG, eEV und ZEV/vZEV nicht vermischen: ebs beschreibt die LEG als Gemeinschaft im öffentlichen Netz innerhalb derselben Gemeinde. Die Wahl hängt deshalb von Eigentumsstruktur, Gemeindegrenze, Netzebene, Verbrauchsprofil und gewünschter Abrechnung ab; der LEG-Rabatt ersetzt keine Auslegung für Eigenverbrauch oder Speicher.
Der Ablauf in sechs Schritten
#Zum Abhaken für Ihr Projekt
Anschlüsse abgrenzen
Für jede Liegenschaft Gemeinde, Adresse, Netzbetreiber, Messpunkt und vorhandene PV- oder Speicheranlage erfassen. Eine Schwyzer Adresse allein bestätigt keine ebs-Zuständigkeit.
Teilnehmende und Anschlussleistungen sammeln
Produzenten, Speicher und Endverbraucher mit ihren Messstellen auflisten und die Anschlussleistung jeder Verbrauchsstelle dokumentieren. Daraus wird die gesetzliche 5-%-Produktionsquote für die geplante LEG gerechnet.
Netzebene und Trafogebiet mit ebs vorprüfen
Abklären, ob alle Anschlüsse auf derselben Netzebene unter 36 kV liegen und ob ein oder mehrere Trafogebiete betroffen sind. Diese Topologiefrage entscheidet, ob 40 % oder 20 % Netzentgeltreduktion in die Rechnung gehört.
Messkonzept und lokale Konditionen festlegen
Smart Meter, Erzeugungs- und Speicherzähler, Datenfluss sowie die Zuständigkeit für die interne Abrechnung schriftlich klären. ebs übernimmt Messdaten und Netzdienstleistungen; die interne Verrechnung des lokalen Stroms bleibt bei der LEG.
Preis- und Betriebsmodell vergleichen
Die ebs-Preisübersicht 2026 unterscheidet bei eEG-Modellen unter anderem Plus, Spar und Eigen. Vor der Anmeldung müssen lokaler Energiepreis, Netzentgelt, Messkosten, allfällige Plattformkosten sowie Eigenverbrauch und Speicherbetrieb gemeinsam gerechnet werden.
PV-Anlage, Anmeldung und Inbetriebnahme takten
Die geplante PV-Leistung muss die 5-%-Quote erfüllen; ebs erhält die vollständigen Anlagen-, Mess- und Teilnehmerdaten zur technischen Prüfung. Erst nach der Rückmeldung sollten Montage, Smart-Meter-Termin, Speicherbetrieb und interne Abrechnung verbindlich terminiert werden.
Für Ihr Dach geprüft statt nachgelesen
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Häufige Fragen
#Quellen
#Massgeblich sind die zuständigen Stellen. Prüfen Sie verbindliche Details – Beträge, Fristen und Auflagen – immer am konkreten Objekt und am aktuellen Stand der jeweiligen Behörde.