Kernleistung

Das Flachdach denkt anders. Unsere Planung auch.

Ein Flachdach gibt keine Neigung vor – das klingt nach Freiheit, ist aber eine planerische Herausforderung. Lastverteilung, Windsog, Dachabdichtung und Wartungszugang entscheiden langfristig über den Erfolg einer PV-Anlage. In der Schweiz werden immer mehr Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte und Industriehallen mit Flachdach-PV ausgestattet. Vigorek plant diese Anlagen nicht als Modulfläche auf dem Papier, sondern als technische Lösung auf dem Gebäude.

Systemgedanke

Flachdach-PV verlangt mehr als Modulreihen auf dem Papier: Windlastnachweis nach SIA 261, Dachhautschutz und SUVA-konformer Absturzschutz sind bei Vigorek Teil des Planungsauftrags. Für Mehrfamilienhäuser, Gewerbeobjekte und Industriehallen in der Schweiz.

Kein Einheitspreis – jedes Dach ist anders. → Konfigurator für eine individuelle Einschätzung.

Projektprofil

Typischer Einsatz

Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte mit grossen Flachdächern, bei denen vZEV (ab 2025) oder LEG-Modelle (ab 2026) von Anfang an mitgedacht werden sollen.

Einsatzgebiet

Planung, PV-Montage, Elektrokoordination und Inbetriebnahme in der Deutschschweiz.

Leistungsumfang

Was Sie von uns erwarten können.

Transparenz von der ersten Planung bis zur fertigen Installation. Wir zeigen Ihnen genau, welche Schritte wir übernehmen und worauf es in der Umsetzung ankommt.

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Leistungsumfang

Was diese Leistung konkret umfasst.

Der Leistungsumfang ist so aufgebaut, dass Dach, Elektro, Nutzung und spätere Erweiterungen nicht auseinanderlaufen. Genau dadurch entsteht eine sauberere Ausführung.

Leistungsumfang

  • Aufständerungskonzept nach Windzone, Schneelast und Dachrandabstand – ballastiert oder durchdringend, mit nachvollziehbarem Windlastnachweis nach SIA 261.
  • Ost-West- oder Süd-Planung abgestimmt auf verfügbare Fläche, Eigenverbrauchsprofil und Ballastbedarf – mit realistischen Ertragsbandbreiten statt Durchschnittswerten.
  • Schutzkonzept für Dachhaut (Trennvlies), Wartungsgänge (min. 20 cm Fussraum) und SUVA-konformer Absturzschutz mit Geländer ab 1 m Höhe.
  • Statisch koordinierte Planung: PV-Eigenlast, Schnee- und Windlasten nach SIA 261 sowie bestehende Dachaufbauten – als Pflicht geprüft, nicht als Option.
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Entscheidungsgrundlage

Woran Eigentümer und Betreiber hier den Unterschied merken.

Diese Leistung wird meist dann relevant, wenn nicht nur das Ergebnis zählt, sondern auch Verantwortung, Nachvollziehbarkeit und ein belastbarer Projektablauf.

Entscheidungsgrundlage

  • Ballastierungskonzept mit nachvollziehbaren Windlastnachweisen – keine Pi-mal-Daumen-Schätzungen für Dachkanten und Randzonen, wo Sogkräfte auf einer 10-kWp-Anlage mehrere Tonnen erreichen.
  • Ost-West vs. Süd: Wir rechnen beide Varianten durch – manchmal bedeuten 10–30% weniger Ertrag pro Modul bis zu 40% mehr Gesamtstrom auf derselben Fläche und einen höheren Eigenverbrauch.
  • Wartungsgänge und Absturzschutz sind Teil des Planungsauftrags, nicht des Nachtrags – inklusive schriftlichem Sicherheitskonzept mit Zugriffsrouten und PSA-Anforderungen.
  • Jede Anlage erhält ein schriftliches Sicherheitskonzept: Absturzsicherungen, Zugriffsrouten, PSA-Anforderungen und Instandhaltungsanweisungen für Betreiber, Verwaltung und Servicepartner.
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Typische Anwendung

In welchen Projekten diese Leistung besonders sinnvoll wird.

Nicht jedes Gebäude braucht die gleiche Ausführungstiefe. Diese Beispiele zeigen, wann genau diese Leistung den größten Unterschied macht.

Typische Anwendung

  • Mehrfamilienhäuser und Gewerbeobjekte mit grossen Flachdächern, bei denen vZEV (ab 2025) oder LEG-Modelle (ab 2026) von Anfang an mitgedacht werden sollen.
  • Industriehallen und Lager mit hohem Eigenstrombedarf – mit Eigenverbrauchsquoten bis 90% und einer Amortisation von 7 bis 10 Jahren.
  • Gebäude mit Gründach, bei denen PV-Module und Begrünungssubstrat als Ballastsystem zusammenwirken – und niedrigere Dachtemperaturen (unter 35°C statt bis 80°C) messbar mehr Strom produzieren.

Die Gründer

Technische Tiefe. Kaufmännische Struktur.

Zwei Gründer, zwei Kompetenzfelder – eine gemeinsame Überzeugung: Solaranlagen funktionieren langfristig nur, wenn Technik und Businesscase von Anfang an zusammenpassen.

Christian Freiberger

Christian Freiberger

CFA · ehem. KPMG Senior Manager

Gründer · Strategie & Finanzen

Seit 2015 selbständiger Unternehmensberater und Interim Manager – davor Senior Manager bei KPMG. Zuletzt Interim Treasury Manager bei einem Hersteller von Energiespeicherlösungen. Christian bringt die kaufmännische Struktur: Liquiditätsplanung, transparente Kalkulation, kein Projekt ohne belastbaren Businesscase.

CFATreasuryBusinesscase
Marc Hammerschmidt

Marc Hammerschmidt

B.Eng. Maschinenbau

Gründer · Technik & Planung

Marc verantwortet die technische Seite: Planung, Statik, Systemintegration und eine Ausführung, die auch in zehn Jahren noch nachvollziehbar ist. Maschinenbau-Denkweise bedeutet: keine Improvisation, sondern durchdachte Lösungen für jedes Dach.

MaschinenbauSystemplanungStatik

Regionale Expertise

Lokal verankert, schweizweit erfahren.

Jede Region hat ihre eigenen Vorschriften, Fördermodelle und Netzbetreiber. Wir kennen die lokalen Gegebenheiten und begleiten Ihr Projekt passgenau an Ihrem Standort.

Regionaler Fit

Unsere Erfahrung in Ihrer Region.

Egal ob Baubewilligung, kantonale Förderprogramme oder die Anmeldung beim lokalen Netzbetreiber: Eine reibungslose Umsetzung erfordert lokales Wissen. Finden Sie hier spezifische Informationen für Ihren Wohnort.

Regionalseite

Aargau

Im Aargau bieten Industrie- und Logistikbauten entlang der Hauptverkehrsachsen grossflächige Flachdächer mit optimaler Eignung für PV. AEW vergütet 11.15 Rp./kWh (inkl. HKN), der Kanton fördert zusätzlich Batteriespeicher. Mit über 520 MW installierter PV-Leistung gehört der Aargau zu den führenden Solarkantonen. PSI und PARK INNOVAARE schaffen ein Umfeld, das technologische Innovation in der Flachdach-Planung vorantreibt.

Regionalseite

Basel-Landschaft

Das Baselbiet bietet ein Solarpotenzial von rund 1'430 GWh/a auf Dach- und Fassadenflächen plus 50–150 GWh/a auf Infrastruktur- und Freiflächen. Gewerbebauten entlang der Ergolz und am Jurasüdfuss stehen im Fokus. Das Energiepaket 2026–2030 fördert kombinierte Dachsanierung + PV mit Bonusbeiträgen – ein starker Hebel für Flachdach-Projekte auf Bestandsgebäuden.

Regionalseite

Basel-Stadt

In Basel-Stadt deckt das theoretische Solarpotenzial auf Dach- und Fassadenflächen rund 800 GWh/a – genug für 60 % des Strombedarfs. Die Solaroffensive macht Flachdächer bei Dach- und Fassadensanierungen zur Pflichtfläche. Das IWB-Contracting-Modell senkt die Einstiegshürde. Auf dem dichten urbanen Gebäudebestand erfordern Flachdachmontagen besondere Sorgfalt bei Zugang, Gerüst und Dachhautschutz.

Regionalseite

Bern

Im Kanton Bern bieten Gewerbebauten im Mittelland und Höhenlagen im Oberland zwei grundverschiedene Flachdach-Szenarien: Im Mittelland zählen Standardstatik und schnelle Bewilligungswege, im Oberland dominieren Schneelast (SIA 261) und erhöhte Windexposition. Bifaziale Module auf Flachdächern im Oberland nutzen die Schneereflexion – erfordern aber eine angepasste Aufständerungsgeometrie.